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Woher kommt das Schröpfen? Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe ausleeren. Es geht um die Entfernung stockender und krankhafter Säfte, die aufgrund fehlerhafter Vorgänge zu einer Giftbelastung geführt haben. Schröpfen ist eine alte Methode der Heilung. In Griechenland wurde das Schröpfen zunächst mit dem Mund ansaugend, später mit Kuhhörnern und ausgehöhlten Kürbissen durchgeführt. Ebenso war diese Methode in Indien, Ägypten und in der chinesischen Medizin gebräuchlich. Im 20. Jahrhundert wurde das Schröpfen durch den Arzt Dr. Aschner mit dem Buch „Technik der Konstitutionslehre", wieder aufgenommen.
Wie schröpft man? Es gibt zwei Arten von Schröpfen: das blutige und das unblutige Schröpfen. Diese Technik beruht darauf, dass man mittels einer Saugglocke mit Unterdruck an die Haut geht. Dadurch wird eine strenge lokale Wirkung erzeugt, wenn der Schröpfkopf nicht bewegt wird. Durch das Bewegen des Schröpfkopfes wird eine intensive Massage erzielt. |
Wie wendet man die Schröpftechnik an?
Schröpfareal aussuchen
Körperstelle desinfizieren
Schröpfkopf über einer Flamme erhitzen, um die Luft im Inneren zu erwärmen
Schröpfköpfe ca. 10-15 min. einwirken lassen
Die Haut und das darunterliegende Gewebe wird bis zu einer Höhe von ca. 3 cm. hochgezogen
Maximal 6 Gläser einsetzen
Wie wirkt das Schröpfen?
Grundsätzlich ist Schröpfen oder die Schröpfmassage immer anregend und durchblutend.
Es wird eine starke Durchblutung erzielt, einzelne Hautschichten werden auseinandergezogen, vor allem bei der Schröpfmassage.
Alte, verklebte Stellen können sich lösen und regenerieren, weil mittels der starken Durchblutung alle Zellen wieder ver- und entsorgt werden.
Es werden bestimmte Fernwirkungen auf bestimmte Organe erzielt.
Wann sollte nicht geschröpft werden? (Kontraindikationen)
Bei sehr labilen Menschen
Bei Erschöpfung
Rekonvaleszenz
Sehr tiefem Blutdruck
Bei Blutverdünnung (Quick unter 5)
Ueber Krampfadern und grossen Narben
Offene Wunden
Schwangerschaft
Auf den Dornfortsätzen der Wirbelsäule
Weibliche Brust
Arm- und Bein- Innenseiten
Im Gesicht
Auf Fusssohlen
Bei Diabetikern
